Kaum steht im Raum, dass ein großer Teil der Syrer wieder in die Heimat zurückkehren kann und soll, beginnt das übliche politische Theater. Erst werden solche Forderungen öffentlich diskutiert, dann will es plötzlich wieder keiner so gemeint oder so gesagt haben.

Genau das zeigt das ganze Elend dieser Debatte: Sobald es konkret wird, kneifen sie. Jahrelang wurde der Bevölkerung erklärt, Asyl bedeute Schutz auf Zeit. Aber wenn es um die logische Konsequenz geht – nämlich die Rückkehr nach Wegfall des Schutzgrundes, wird herumgeeiert, relativiert und zurückgerudert.

Und die Linke macht aus Heimreise gleich „Massendeportation“.

Damit wird bewusst dramatisiert, um jede sachliche Debatte im Keim zu ersticken. Wer Rückkehr fordert, wird diffamiert. Wer klare Regeln will, wird moralisch angegriffen. Genau so hält man ein gescheitertes System, auf Kosten der eigenen Bevölkerung, künstlich am Leben.

Dabei ist die Sache simpel: Wer wirklich Schutz brauchte, bekam Schutz. Wer ihn nicht mehr braucht, muss zurückkehren. Alles andere ist nichts als politisches Ausweichen vor der Realität.

Die AfD sagt seit Jahren, was inzwischen selbst andere langsam begreifen.

Was denkt ihr? Sollen geltende Gesetze angewandt werden? Ist Heimreise Deportation? Und braucht Syrien seine eigenen Fachkräfte nicht dringender als Deutschland?

Quelle: https://nius.de/kommentar/friedrich-merz-80-prozent-syrer-rueckkehr-syrien