Hysterie und Hybris geben sich ein Stelldichein!
Noch immer ist die Corona-Pandemie nicht aufgearbeitet, doch jetzt gibt es wieder international koordinierte Aktionen gegen vermeintliche Gesundheitsgefahren:
In Graz werden derzeit 600.000 männliche Tigermücken freigesetzt, die in einem Projekt der internationalen Atombehörde (IAEA) sterilisiert wurden. Sollten sie sich mit weiblichen Mücken paaren, wird kein Nachwuchs gezeugt. Es ist nicht geklärt, ob das Vorhaben erfolgreich sein kann.
Dennoch nehmen verantwortliche Behörden eine Schädigung des Ökosystems billigend in Kauf.
Die Öffentlichkeit wurde erst nach Beginn des Freiluft-Experiments informiert.
Bemerkenswert: Das Projekt der IAEA wurde seit Januar 2022 vorbereitet, als es in Österreich noch gar keine stabile Population der Tigermücken bekannt war, die den Winter überlebte: „Gab es 2022 noch keine etablierte Population, die den Winter überleben konnte, so waren es im Vorjahr bereits vier, u. a. in Wien, Linz und Linz-Land und vor allem Graz.“
Wurde hier nachgeholfen?
Zeitgleich wurde Bozen nach einem Dengue-Verdachtsfall die Innenstadt vorsorglich desinfiziert, obwohl der betroffene Patient zuvor in Bangladesch gewesen war und sich, wenn überhaupt, dort angesteckt haben musste.
Sind diese Aktionen Versuchsballone der WHO, nachdem die Einspruchsfrist gegen die Internationalen Gesundheitsvorschriften abgelaufen ist?
Auf jeden Fall sollten wir wachsam gegenüber diesen Aktionen sein: Vielleicht sind sie die Vorboten einer neuen Pandemie-Hysterie!
Quellen:
Zur Tigermückenbekämpfung in Graz:
https://science.orf.at/stories/3231543/
https://www.iaea.org/projects/tc/cyp5020
Zur Denguefieber-Hysterie in Bozen:
https://tirol.orf.at/stories/3317422/