Die Wahrheit kommt scheibchenweise ans Licht: Der Atomausstieg war nicht nur ein schwerer strategischer Fehler – er ist offenbar auch keineswegs so „irreversibel“, wie uns jahrelang eingeredet wurde. Laut WELT-Recherche ist die Rückkehr zur Kernenergie eben doch nicht unmöglich.
Inzwischen wird selbst aus der Union wieder offen über die Reaktivierung stillgelegter Kernkraftwerke gesprochen. Westinghouse hält eine Rückkehr grundsätzlich für möglich, Jens Spahn fordert die Debatte, und selbst der Kanzler nennt den Atomausstieg inzwischen einen Fehler.
Die AfD sagt dazu seit Langem, was inzwischen selbst politische Gegner nur noch verklausuliert zugeben: Wer funktionierende Kernkraftwerke abschaltet, macht Strom teurer, macht Deutschland abhängiger und gefährdet den Industriestandort. Während andere Länder in Kernenergie investieren, hat Deutschland aus ideologischer Verbohrtheit eine sichere und grundlastfähige Energiequelle mutwillig aufgegeben. Genau deshalb fordert die AfD im Bundestag den Wiedereinstieg in die Kernenergie und die Prüfung der Wiederinbetriebnahme stillgelegter Standorte.
Wer Wohlstand, Versorgungssicherheit und technische Souveränität ernst meint, muss endlich aufhören, Energiepolitik nach Wunschdenken zu betreiben. Deutschland braucht keine weiteren Ausreden, sondern bezahlbaren Strom, Versorgungssicherheit und eine Politik, die sich an Realität statt an grüner Ideologie orientiert. Der Ausstieg war falsch. Der Ausstieg vom Atomausstieg ist längst überfällig. Nur mit Technologieoffenheit kann Deutschland wieder wettbewerbsfähig werden.
Jeder Politiker, der den Ausstieg aus der Kernkraft vorangetrieben hat, sollte umgehend zurücktreten und nie wieder ein politisches Amt bekleiden. Warum? Weil sie eindeutig gezeigt haben, dass sie eben keine Politik im Interesse Deutschlands gemacht haben und vor allem, weil ihnen der realistische und politische Weitblick fehlt!