Am 07.04.2026 hat die AfD-Fraktion beantragt, die psychotherapeutische Versorgung zu sichern und Honorarabsenkungen bei steigendem Bedarf zu verhindern.
Am 11.06.2026 legen CSU und Freie Wähler plötzlich einen Antrag mit fast identischer Stoßrichtung vor.
Zwei Monate später. Gleiches Thema. Gleicher Kern. Gleiche Richtung.
Na sowas. Zufälle gibt’s.
Ob abgeschrieben oder spät begriffen: Das Ergebnis ist eindeutig.
Während Patienten monatelang auf Therapieplätze warten und Praxen durch steigende Kosten unter Druck geraten, braucht die CSU offenbar erst einen AfD-Antrag als Denkhilfe.
Unser Punkt bleibt: Wer Versorgung sichern will, darf Leistungserbringer nicht finanziell ausbluten lassen. Gerade bei psychischer Gesundheit braucht es weniger Sonntagsreden und mehr Realitätssinn.
Die CSU darf unsere Vorschläge gerne übernehmen. Sie sollte dann aber wenigstens so ehrlich sein und zugeben:
Die AfD hatte wieder einmal recht.
Quellen:
AfD Antrag: https://www.bayern.landtag.de/www/ElanTextAblage_WP19/Drucksachen/Basisdrucksachen/0000009000/0000009099.pdf
CSU Antrag: https://www.bayern.landtag.de/www/ElanTextAblage_WP19/Drucksachen/Basisdrucksachen/0000009500/0000009627.pdf